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Angry Birds Der Film - Rezension

Meyer Stefan 29 Mai 2016 - 08:14:21
Angry Birds

Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass mich die Angry Birds nie wirklich interessiert haben. Doch das bedeutet nicht, dass Sie spurlos an mir vorübergegangen sind. Denn jeder, der einmal in der Bahn saß, kennt es: Der Nachbar schießt auf seinem Smartphones mit einer Steinschleuder kleine, runde Vögel auf von Schweinen erbaute Verschläge. Klingt bescheuert, aber von jung bis alt sind sich die Deutschen einig: Angry Birds ist das beste Spiel seit Moorhuhn!

Angry Birds - Die Geschichte

Der zu Wutanfällen neigende Red (deutsche Stimme: Christoph Maria Herbst) lebt mit seinen gefiederten Artgenossen auf einer einsamen Insel. Als er von seinen Mitvögeln dazu gedrängt wird, sich einer Aggressionstherapie zu unterziehen, lernt er mit Chuck und Bomb zwei Haudegen kennen, mit denen er auch bald ein schlagkräftiges Gespann bilden wird.

„Machen Sie es sich im Kinosessel gemütlich, schalten Sie das Gehirn aus und lachen sich gesund!“

Dann plötzlich taucht ein Schiff am Strand der Insel auf. Die verdutzten Vögel bekommen Besuch von grünen Schweinen, die an Freundlichkeit kaum zu überbieten sind. Zwischen Schweinen und Vögeln bahnt sich ein freundschaftliches Miteinander an, das Red allerdings gar nicht so gerne hat. Denn das Königsschwein Leonard ist Red zu keinem Zeitpunkt koscher. Als die Schweine die Insel verlassen, stellen die Vögel fest, dass Ihre Eier verschwunden sind. Mit Red an der Spitze machen sich die nun zornigen Vögel auf den Weg, die Vogeleier von den hintertriebenen Schweinen zurückzuholen.

Macht die Kinoversion der Angry Birds Spaß?

Angry Birds

Das Unterfangen, aus einem Handyspiel ohne richtiger Story einen Kinofilm zu machen, klingt erstmal sehr mutig. Regisseur und Drehbuchautor haben die schwierige Aufgabe, Wurfgeschosse zu echten Charakteren mit Persönlichkeit zu machen. Um diese Mission Impossible zu meistern, wurden namhafte Sprecher, wie der aus dem Tatort bekannte Axel Prahl und Comedian Ralf Schmitz verpflichtet. Auch der Autor von „Die Simpsons“, John Vitti, ist mit an Bord. Doch genügt das, um Angry Birds zu einem Kinoerfolg zu verhelfen?

Kurz und knapp: Ja! Angry Birds hält sich nicht an einer komplizierten Handlung auf, sondern lässt den namensgebenden Vögeln sämtliche Freiräume, um für Lacher zu sorgen. Der Bezug zum Spiel ist gering, aber wenn er dann da ist, wird er mit einem Kopfnicken der Spieler quittiert. Wenn Red seinen Mitstreitern rät: „Beobachte die Fluglinie und justiere dann neu“, wissen Spieler genau, woher dieses Zitat stammt.

Unser Tipp: Machen Sie es sich im Kinosessel gemütlich, schalten Sie das Gehirn aus und lachen sich gesund!

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