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Die RGA attackiert das Monopol der Online-Glücksspiele in Griechenland

Meyer Stefan 13 Oktober 2014 - 11:04:46
RGA Griechenland

Die Remote Gambling Association, die besser unter der Abkürzung RGA bekannt ist, hat erneut ihre Bedenken in Bezug auf die aktuelle Online-Glücksspielregulierung in Griechenland geäußert. Die RGA, der bekannte Player der iGaming Branche angehören, möchte, dass die griechische Regierung einen regulierten und gerecht besteuerten Markt dem Wettbewerb öffnet.

RGA erhebt weiterhin ihre Stimme

Die Remote Gaming Association hat erneut gegen die Entscheidungen der griechischen Regierung protestiert. Vor wenigen Tagen hatte der griechische Staatsrat beschlossen, dass das Online-Glücksspielmonopol der OPAP legal ist. Als Antwort auf diese Erklärung verwies die Remote Gambling Association darauf, dass Griechenland als europäische Nation dazu angehalten ist, seine Verpflichtungen gegenüber der Europäischen Kommission wahrzunehmen: die nationalen Märkte müssen allen Arten von Unternehmen offenstehen, auch ausländischen. Ein Regulierungssystem zum Schutz der Nutzer muss eingerichtet werden und die Schaffung eines solchen Systems sollte der Regierung ermöglichen, ihre Kassen über ein gerechtes, aber bescheidenes Steuersystem wieder zu füllen. So lauten die Argumente der RGA, deren Mitglieder wahrscheinlich frustriert sind, ihre Dienste nicht den griechischen Nutzern anbieten zu können.

„Die Behörden möchten ausländischen Anbietern den Zugang versperren und ein Monopol schaffen, indem nur die OPAP als gültige Behörde tätig sein kann.“

Zur Erinnerung: 2012 hatten die griechischen Behörden ihren Online-Glücksspielmarkt teilweise geöffnet und 24 in der EU lizenzierten Anbietern erlaubt ihre Dienste über Internet in Griechenland anzubieten. Das Angebot für Online-Sportwetten sollte nicht weniger als 50 Millionen Euro jährlich einbringen. Aber die Behörden möchten nun die Tore vor ausländischen Anbietern verschließen und ein Monopol aufbauen, in dem die OPAP – der historische, teilweise vom Staat kontrollierte Anbieter – die einzige erlaubte Organisation ist. Es muss betont werden, dass die OPAP vor Kurzem vom Entwicklungsfonds der Griechischen Republik eine Betreiberlizenz erhalten hat, mit der sie Pferdewetten im Internet anbieten kann.

Die RGA warnt die Europäische Kommission

Die RGA hat folglicherweise die Europäische Kommission vor den potenziellen Risiken eines Online-Glücksspielmonopols in Griechenland gewarnt. Zunächst hat die OPAP keine Erfahrung in Bezug auf Online-Glücksspiele. Zweitens hat die griechische Regierung die von der EU vorgeschlagenen Richtlinien nicht klar befolgt und ihre eigenen Gesetze geschaffen. Dadurch riskiert sie zu scheitern und die Sicherheit der Nutzer zu gefährden. Sue Rossiter, die Projektleiterin der RGA meint: „Die aktuelle Situation könnte den Ruf der griechischen Regierung und ihrer Regulierungsbehörde schädigen“, eine Bemerkung, die die zwei Betroffenen natürlich kalt lässt.

„Sie wird ganz einfach die Nutzer gefährden, indem Sie diese dazu ermutigt, sich auf Seiten illegaler, nicht lizenzierter Anbieter zu begeben. Denn es ist klar, dass das Angebot von OPAP nicht ausreichend und ausreichend wettbewerbsfähig ist“, fährt Sue Rossiter in Bezug auf das aktuelle Gesetz fort. Wird die Europäische Kommission, die in den letzten zwei Jahren bereits aktiv an der Debatte teilgenommen hat, erneut eingreifen?

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