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Wenn sich die Krim in ein attraktives Spielerparadies verwandelt...

Meyer Stefan 3 Juni 2014 - 10:35:12
Krim Spieleparadies

Als Folge der gravierenden Ereignisse in der Ukraine im März dieses Jahres hat sich die Krim, eine kleine, unabhängige Republik, schließlich von der Ukraine

abgespaltet und gehört nun offiziell zu Russland. Die Zeit der Auseinandersetzungen und Demonstrationen ist vorbei: die russische Föderation hofft jetzt, dass sie die Krim unter ihre Fittiche nehmen und sie in ein neues Touristenzentrum verwandeln kann. Einer der Pläne Russlands ist es, ausländische Investoren anzulocken, die riesige Casino-Resorts internationalen Renommees bauen sollten. Hat die Krim wirklich das Potential sich zum neuen europäischen Las Vegas zu entwickeln? Viele halten das durchaus für möglich.

Putin möchte die finanzielle Unabhängigkeit der Krim

Im März 2014 hat die Krim durch eine Abstimmung ihrer Bürger den Anschluss an Russland beschlossen. Seitdem tut die Regierung von Vladimir Putin alles dafür, um der Krim ihre finanzielle Unabhängigkeit zu sichern, eine Geste die von der Bevölkerung von Sebastopol und Umgebung aufs Herzlichste begrüßt wird. Auch wenn es der Krim nicht an touristischen Attraktionen mangelt - die kleine Halbinsel ist seit jeher für ihre Obstplantagen, Weinanbaugebiete, archäologischen Ausgrabungsstätten und Tourismusorte bekannt - so geht es jetzt darum Investoren anzulocken, um aus der Krim ein großes Spielerparadies zu machen. Denn Russland möchte mehrere Casino-Resorts in dieser Region errichten, wodurch sich die Krim großteils selbst finanzieren könnte.

„Das Bauprojekt für mehrere terrestrische Casinos auf der Krim soll einige 10.000 Arbeitsplätze schaffen und wäre auch ein Katalysator für Kapitalvermögen.“

Auch wenn Russland das Glücksspiel offiziell verbietet, so werden doch einige Ausnahmen geduldet, besonders in vier seiner Verwaltungsbezirke. Zu diesen könnte auch die Krim gehören. Das Bauprojekt für mehrere terrestrische Casinos auf der Krim soll einige 10.000 Arbeitsplätze schaffen und wäre auch ein Katalysator für Kapitalvermögen. Laut unseren Quellen haben verschiedene Firmen bereits ihr Interesse bekundet, aber für den Moment wurde noch kein Startdatum bekanntgegeben. Vermutlich müssen wir bis 2015 warten, um mehr zu erfahren.

Die Krim in eine dynamische Region verwandeln

Krim SpieleparadiesDie Badeorte auf der Krim sind während des Sommers häufig überlaufen.

Der Bau von Casinos auf der Krim soll die Dynamik der gesamten Region stärken und sie die dunkle, ukrainische Vergangenheit vergessen lassen. Auch wenn der Glücksspielsektor vermutlich die Haupteinnahmequelle darstellen wird, werden auch andere Wirtschaftszweige davon profitieren können. „Wir hoffen auf einen Multiplikatoreffekt, einen viralen Effekt. Durch die Casinos können sich auch andere Geschäftszweige und Dienstleistungen entwickeln, die alle mehr oder weniger mit dem Tourismus verbunden sind“, erklärte Rustam Temirgaliyev, der russische Vize-Prämierminister.

1,5 Milliarden amerikanische Dollar wurden bereits zur Konkretisierung des Projekts locker gemacht. Dieses Startkapital wird zum Bau eines Luxus Hotel-Casinokomplexes genutzt werden, aber nicht ausschließlich. Die Regierung möchte außerdem Konzertsäle, Restaurants, Bars und Sportstätten internationalen Ranges errichten. Man kann also sagen, dass die Krim auf einem guten Weg in eine neue Zukunft ist. Diese scheint rosiger als jene von vor knapp zwei Monaten.

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