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Online-Casino-Projekt stößt auf Kritik!

Roxana Hecht 22 März 2024 - 14:44:10
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Für die Entwicklung der Plattform werden etwa 150.000 Euro benötigt, von denen die Stadt Kassel einen Beitrag von ungefähr 30.000 Euro leisten würde. Die Investition wird aufgrund der zu erwartenden hohen Umsatzrentabilität als risikoarm eingestuft. Experten in Sachen Spielsucht äußern sich kritisch dazu.

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Regierung trotz Gegenwind einverstanden

Um dem illegalen Glücksspiel Einhalt zu gebieten, arbeitet die Stadt Kassel mit Partnern an der Entwicklung eines Online-Casinos. Die Rede ist von einer Kooperation mit Lotto Hessen, Wiesbaden und den Spielbankgesellschaften der beiden Städte.

Wie der FDP-Politiker auf Nachfrage erklärte, verteidigt Stadtkämmerer Matthias Nölke trotz der harschen Kritik seitens der Diakonie Deutschland und der Opposition die Pläne für eine Plattform für ein begrenztes, organisiertes und kontrolliertes Online-Glücksspiel unter Gewährleistung des Jugend- und Spielerschutzes. Damit werde man den Anforderungen des Glücksspielstaatsvertrags gerecht, eine regulierte, legale Alternative zum illegalen Glücksspiel zu schaffen.

Als das illegale Glücksspielangebot im Jahr 2021 rasch zunahm, reagierte die Politik mit einer Änderung des Glücksspielstaatsvertrags. Eine steigende Anzahl von Personen nutze Apps oder Webseiten als Spielplattformen, die vor drei Jahren gesetzlich noch verboten waren.

Das einzige Bundesland mit einer Lizenz für Online-Casinos war Schleswig-Holstein, und um dort spielen zu können, musste man seinen Wohnsitz in dem nördlichsten Bundesland haben. Nun scheint sich dies zu ändern, denn Unternehmen, vor allem aus dem Glücksspielparadies Malta, haben Lizenzanträge in die Wege geleitet.

Nach Aussage des Experten Bux gibt es bereits zahlreiche legale Spielmöglichkeiten. Die Bundesglücksspielbehörde in Halle soll das Geschehen beaufsichtigen, da Städte, die Online-Roulette und ähnliche Glücksspiele zulassen, nicht die Regel sind.

 

„Ein härteres Vorgehen gegen illegale Angebote wäre nach Ansicht von Andreas Fux, Berater des Diakonischen Werkes, viel angebrachter.“

 

Wie steht es mit der Planung in Kassel?

Wie eine Anfrage aus dem Rathaus ergab, gibt es inzwischen eine Abstimmung mit Lotto Hessen und Wiesbaden. An der Initiative, die bisher nur in der Stadtverordnetenversammlung diskutiert wurde, könnten neben Kassel und der Landeshauptstadt auch die Spielbank Bad Homburg mit einbezogen werden.

Nach Angaben des Rathauses will die Stadt angesichts des weltweiten Schwarzmarktes für illegale und unregulierte Glücksspiele im Internet einen aktiven Beitrag zum Jugend- und Spielerschutz, zur Suchtprävention und zur Kriminalitätsbekämpfung leisten.

Nach einer Studie der Stadt Leipzig aus dem vergangenen Jahr würde der Anteil des illegalen Glücksspiels im Verhältnis zum gesamten Spielangebot unterschätzt werden. Derzeit geht man davon aus, dass sich die Marktanteile der legalen und illegalen Angebote im Wesentlichen ausgleichen.

Erschwerend kommt die offenbar hohe Dunkelziffer hinzu, die das tatsächliche Bild weiter verschleiert. Die GGL ist in diesem Zusammenhang in die Kritik geraten, weil sie sich konsequent für die Legalisierung des Glücksspiels einsetzt.

 

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Opposition vertritt andere Ansichten

Mit deutlicher Kritik verweist die Fraktionsvorsitzende der Linkspartei, Sabine Leidig, auf die schädlichen Folgen, die viele städtische Mitarbeiter abwehren würden, sowie auf das hohe Suchtpotenzial, das mit Online-Glücksspielen einhergeht.

Zudem sei es absurd, dass die Koalition die Haushaltsanträge des Kasseler Jugendrings vom Februar in Höhe von fast 30.000 Euro mit der Begründung zurückgewiesen habe, die Mittel seien nicht ausreichend. Und plötzlich stünden 30.000 Euro zur Verfügung, um ein Online-Gaming-Unternehmen zu gründen.

Auch die Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Anke Bergmann, stellt sich gegen die Initiative, denn die Idee sei ein Armutszeugnis angesichts der Auswirkungen von Spielsucht.

Christine Hesse, die Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Grünen, begrüßt das Präventionskonzept für Internetseiten, die legales Glücksspiel anbieten. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass das Problem vollständig aus der Welt geschafft werden kann, selbst wenn die Vorschriften gegen Plattformen, die illegales Glücksspiel anbieten, verschärft werden.

Es wird immer Alternativen für diejenigen geben, die Lust auf Glücksspiel haben. Sie unterstrich auch die Bedeutung von Sozialprogrammen für die Koalition aus Grünen, CDU und FDP.

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Roxana ist eine ehemalige Gesundheits- und Krankenpflegerin, die durch einen tragischen Schicksalsschlag ihre medizinische Karriere aufgeben musste. Da sie schon immer gerne gelesen und geschrieben hat, startete sie eine neue Karriere als Autorin bei CasinoOnlineSpielen.info. In ihrer Freizeit kann man Roxana entweder im Casino antreffen oder man sieht sie am Strand, wo sie sich sportlich betätigt und zwischendurch auch gerne mal im Online-Casino Slots spielt.