Regeln und Strategien

Ist die Verwendung der Martingale-Methode zu 100% verlässlich?

Ist die Verwendung der Martingale-Methode zu 100% verlässlich?

Es ist normal, dass ein Stammspieler im Casino nach Techniken und Strategien sucht, um seine Partien lukrativer zu gestalten. Für alle Spiele gibt es zahlreiche Strategien, die mehr oder weniger effizient angewandt werden können. Das gilt auch für Blackjack. Heute möchten wir uns der Martingale widmen. Diese Methode wird auch beim Roulette eingesetzt und basiert auf Statistiken und mathematischen Wahrscheinlichkeiten. Worum handelt es sich bei dieser Methode? Wie wird Sie verwendet? Ist es ratsam diese zu verwenden? In diesem Artikel werden wir auf alle Ihre Fragen eingehen. Machen Sie es sich also bequem und lesen Sie die Fortsetzung.

Was ist die Methode?

Diese Methode basiert auf dem folgenden Prinzip: wenn eine Serie von Ereignissen dasselbe Ergebnis liefert, dann ist in der nächsten Runde die Wahrscheinlichkeit höher, dass ein anderes Ergebnis herauskommt. Das Prinzip der Martingale ist also sehr einfach. Es geht darum die Partie mit einer Einheit zu beginnen und diese im Verlustfall immer zu verdoppeln - bis Sie gewinnen. Der Spieler verdoppelt also den beim ersten Blatt gesetzten Betrag so lange, bis er gewinnt und seinen Einsatz plus eine Einheit zurückerhält.

Damit Sie diese Methode besser verstehen, haben wir ein konkretes Beispiel für Sie erstellt: Zu Beginn der Partie setzen Sie 5€. Sie verlieren. Sie verdoppeln den Einsatz in der nächsten Runde. Sie setzen also 10€, dann 20€, dann 40€, dann 80€. Sie gewinnen. Sie haben also 80€ gewonnen und 75€ verloren (die gesamten Einsätze seit Beginn der Partie). Sie haben also insgesamt 5€ gewonnen.

Die Verlässlichkeit dieser Methode

Auch wenn diese Technik effizient scheint, so kann man bei genauerer Analyse doch schnell Ihre Schwächen erkennen. Zunächst basiert die Technik auf einer falschen Wahrscheinlichkeit. Denn die Ergebnisse sind nicht auf einmal anders, nur weil sie in den vorigen Serien immer gleich waren. Diese Theorie ist völlig falsch und unbegründet. Ein Croupier oder ein Spieler kann natürlich alle Hände bei einer Partie gewinnen. Alles hängt von den Karten ab, die gezogen und verteilt werden. Zweitens kann diese Technik nicht funktionieren, da es bei den Blackjack-Tischen immer Tischlimits gibt. Ein Spieler kann seinen Einsatz also nicht unbegrenzt erhöhen. Drittens kann der Spieler mit dieser Technik nur geringe Beträge gewinnen. Denn wenn er gewinnt holt er sich praktisch nur seinen Einsatz zurück plus eine zusätzliche Einheit.

Für die Casinos hingegen ist diese Methode jedoch profitabel. Denn sie vermittelt den Spielern das falsche Gefühl zu gewinnen. Dadurch erhöhen sie ihre Einsätze, ohne lange darüber nachzudenken. Auf langfristige Sicht gewinnen dabei aber immer die Casinos. Ansonsten wäre diese Methode schon seit langem illegal. Sobald Sie eine neue Partie Blackjack in einem terrestrischen Casino oder in einem Online-Casino beginnen, sollten Sie dieses Motto immer im Kopf behalten: je mehr Sie spielen, desto mehr werden Sie verlieren.

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Keine Angst vor Legenden?

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