Regeln und Strategien

Keith Taft

Keith Taft

Der Visionär Keith Taft war einer der ersten der die neuen Technologien nutzte, um einen Vorteil beim Blackjack zu erhalten. Der Spieler mit dem Spitznamen "Inspektor Gadget" entwickelte leistungsfähige Mini-Computer, mit denen sich die Spieler einen erheblichen Vorteil beim Spiel sichern konnten. So gewann er Millionen Dollar in den amerikanischen Casinos. Wir möchten Ihnen hier im Detail den Werdegang dieses Genies präsentieren, der die Geschichte des berühmtesten Kartenspiels der Casinos für immer geprägt hat.

Biographie und Leistungen

Der in den 1930er Jahren in den USA geborenene Taft begeisterte sich schon in jungen Jahren für Physik. Nachdem er sein Studium beendet und sein Diplom in der Tasche hatte, hatte er bald verschiedene Jobs in Unternehmen in Silicon Valley. Er entdeckte Blackjack bei einer Reise mit seiner Familie nach Reno im Jahr 1969. Während Sie das Automobilmuseum der Stadt besuchten, beschlossen sie ihr Glück im Casino des Hotels zu versuchen. Da er überhaupt nichts über die Regeln und Spielstrategien wusste, erkundigte sich Taft bei verschiedenen Spielern, um mehr über die Spielkonzepte in Erfahrung zu bringen. Er erschöpfte seine Bankroll jedoch sehr bald und musst die Spieltische verlassen.

Auf dem Rückweg erinnerte sich Taft an das Buch von Edward Thorp, in dem erklärt wird wie man einen Vorteil beim Blackjack erhalten kann. Er entschloss sich daher dazu sich dieses Werk zu besorgen und von den unfehlbaren Methoden des Autors zu profitieren. Taft führte seinen Lernprozess mit zahlreichen anderen Büchern über dieses Glücksspiel fort und erlernte die Basisstrategie, sowie eine Reihe weiterer Strategien. Leider waren diese Techniken nicht immer ausreichend, so dass Taft weiterhin sein wertvolle Bankroll beim Blackjack verspielte. Das Genie hatte also die Idee einen Mini-Computer zu entwickeln, den die Spieler im Verlauf der Partie nutzen konnten, ohne sich von den Sicherheitsangestellten ertappen zu lassen.

Der erste Prototyp wurde Anfang der 1970er Jahre entwickelt und "George" getauft. Der Computer wurde für das Kartenzählen programmiert und sollte die effizienteste Strategie für den Spieler auswählen. Dazu musste Taft mit Hilfe seiner Zehen Daten in den PC eingeben, der unter seinem Hemd versteckt war. Obwohl sehr nützlich, wog George über 5 Kilo und war somit nicht sehr praktisch. Taft entschloss sich daher dazu einen leichteren und kleineren Prototyp zu bauen: "David". Mit diesem gelang es ihm innerhalb einer Woche über 40.000 Dollar in den Casinos von Las Vegas zu knacken. Berauscht vom Erfolg seiner Maschine beschloss er diese in Massen zu verkaufen.

Nach dem Erfolg von David entschlossen sich Taft und sein Sohn Marty dazu noch leistungsfähigere Micro-PCs zu bauen. Beispielsweise entwickelten Sie ein Kamerasystem, das am Gürtel der Spieler befestigt wurde und mit dem die verdeckte Karte des Croupiers gelesen werden konnte. Dieses System funktionierte nur mit zahlreichen Komplizen. Ein Team war in einem Fahrzeug in der Nähe des Casinos versteckt und für die Kameraaufzeichnungen und die Informationsübermittlung an die Komplizen am Tisch verantwortlich.

Obwohl es heute überraschend scheint, waren alle diese Techniken damals legal. 1986 brachte die Nevada Gaming Commission ein Gesetz durch, laut dem die Verwendung von elektronischen Geräten in den Spielekreisen formell verboten und eine Strafe bis zu 10 Jahren Gefängnis eingeführt wurde. Dank seiner innovativen Techniken wurde Taft zum 9. Mitglied der prestigeträchtigen Blackjack Hall of Fame.

Bilder

Der Mikro-Computer George:

Keith Taft

Keith Taft:

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Taft posiert mit seinem ersten Micro-Computer George:

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